Das Wunder »Auge«

Das Wunder »Auge«

Das Auge ist ein Präzisionsinstrument,
mit dem selbst moderne Kameras nicht mithalten können.

Das menschliche Auge

Es steht uns rund um die Uhr mit seinen zahlreichen Fähigkeiten zur Verfügung, damit uns zum Beispiel die räumliche Orientierung möglich ist. Auch für die Unterscheidung von Farben, Formen, Geschwindigkeiten, Bewegungen sowie Distanzen und nicht zuletzt das Erkennen von Personen und komplexen Situationen ist unser Auge verantwortlich.

Vergleich mit einem Fotoapparat

Über das Objektiv, die Augenlinse, das mittels Autofokus, die Akkommodation, auf die richtige Entfernung eingestellt wird und die Blende, die Pupille, die den Lichteinfall regelt, gelangt das Licht auf den Sensor/Film, die Netzhaut.

Ein genialer Ablauf, den Mutter Natur sich da ganz alleine ausgedacht und umgesetzt hat.

So funktioniert’s.

Infografik: So funktioniert das Auge.

Viele komplexe Aufgaben

Durch die klare und durchsichtige Hornhaut (Cornea) im vordersten Teil des Auges tritt das Licht ins Auge ein. Sie gilt somit als das optische Fenster. Aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit erfolgt schon bei der geringsten Berührung ein Lidschlussreflex. Zudem bietet die Hornhaut dem Augapfel im vorderen Bereich die nötige Stabilität. Im seitlichen und hinteren Bereich sorgt die weiße Lederhaut (Sklera) für die nötige Stabilität und Form. Direkt an die Hornhaut schließt sich die Bindehaut (Conjunctiva) an. Von dieser werden die Lederhaut der Augen und die Innenseite der Augenlider bedeckt. So schützt die Bindehaut einerseits vor Krankheitserregern und andererseits sorgt sie dafür, dass der Augapfel in alle Richtungen beweglich bleibt. Damit die Hornhaut nicht austrocknet und eintrübt, wird sie automatisch konstant durch die Tränenflüssigkeit benetzt.

Danach tritt das Licht durch die Pupille, die von der ringförmigen Regenbogenhaut (Iris) umgeben ist, deren Pigmentierung auch für die Augenfarbe zuständig ist. Durch die Änderung ihrer Größe reguliert die Pupille den Lichteinfall ins Auge. In heller Umgebung verengt sie sich (Stadium einer Myosis) und in dunkler Umgebung weitet sie sich (Stadium einer Mydriasis). Dieser Vorgang wird durch Muskeln in der Regenbogenhaut ausgeführt. Gleichzeitig trennt die Regenbogenhaut die Vorderkammer von der Hinterkammer des Auges.

Sobald das Licht von außen durch die Pupille gedrungen ist, gelangt es über die Augenlinse (Lens cristallina) und den Glaskörper (Corpus vitreum), der aus einer gallertartigen Masse besteht und das Auge stabilisiert, auf die Netzhaut (Retina). Die Augenlinse sammelt für diesen Vorgang das einfallende Licht. Auf diese Weise kann es gebündelt auf die Netzhaut treffen und für ein klares Bild sorgen. Die Augenlinse ist durch zahlreiche kleine Bänder (Zonulafasern) am Strahlenkörper (Ziliarkörper) befestigt und kann sich durch Anspannung des Muskels, der sich im Strahlenkörper befindet, so verändern, dass das Sehen in der Nähe und Ferne möglich ist. Dieser Vorgang wird als Akkommodation bezeichnet.

Die Netzhaut dient der Lichtwahrnehmung über Fotorezeptoren, indem Lichtimpulse in Nervensignale umgewandelt und über den Sehnervkopf (Papille), wo alle Sehnerven zusammenlaufen, an das Gehirn geleitet werden. Dort, im Gehirn, findet dann das eigentliche Sehen statt.

Kameralinse

Die Makula lutea, der „Gelbe Fleck“

Diese liegt im Zentrum der Netzhaut neben der Einmündung des Sehnervs. In der Mitte der Makula liegt eine kleine Vertiefung mit der höchsten Dichte an Lichtrezeptoren – das Areal des schärfsten Sehens.

Während man mit dem Auge auf ein Objekt fokussiert, wird der Sichtwinkel durch Drehung des Auges automatisch immer so eingestellt, dass das Objekt exakt auf dieser zentralen Vertiefung des gelben Flecks abgebildet wird. Krankhafte Veränderungen an der Makula (z. B. im Rahmen einer altersbedingten Makuladegeneration) beeinträchtigen daher die Sehschärfe.

Eine Packung PROMACULA® lutein

Der Name „Gelber Fleck“ kommt vom gelben Farbstoff Lutein, der dort in hohem Maße eingelagert ist. Lutein ist ein wichtiger Bestandteil der AREDS2-Formulierung – alleine aber nicht ausreichend. Genau diese studiengeprüfte Kombination ist in allen PROMACULA®-Produkten enthalten. Dabei wirkt Lutein antioxidativ und schützt die Makula gegen schädliche Umwelteinflüsse.

Die Aderhaut (Choroidea)

Die Aderhaut befindet sich zwischen der äußeren Lederhaut und der inneren Netzhaut. Sie besteht aus einem sehr dichten Geflecht aus Blutgefäßen. Dieses Geflecht übernimmt die Ernährung der äußeren Netzhautschichten.

Die Gefäßhaut (Strahlenhaut oder Ueva)

Die Ueva ist ein Konstrukt, ein Zusammenspiel aus

  • der ringförmigen Regenbogenhaut, die durch die Änderung ihrer Größe den Lichteinfall ins Auge reguliert,
  • dem Strahlenkörper hinter der Augenlinse auf der Lederhaut, der mit seinem Muskel die Akkommodation (das Scharfstellen) für das Sehen in der Nähe und Ferne sowie die Augenwasserproduktion übernimmt und
  • der Aderhaut, die für die Ernährung der äußeren Netzhautschichten zuständig ist.

Wo Tränen entstehen

Oberhalb des Auges, etwas seitlich in der Augenhöhle, liegt die Tränendrüse. Dort wird die Tränenflüssigkeit produziert, die dann von den Augenlidern über den Augapfel verteilt wird. Von dort werden sie über die Tränenwege, die im inneren Augenwinkel anfangen, in die Nase abgeleitet.

Woraus Tränenfilm entsteht

Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten. Die Schleimschicht, auch Muzinschicht genannt, liegt unmittelbar auf der Hornhaut. Sie muss ständig dafür sorgen, dass der Tränenfilm auf der Oberfläche des Auges haften bleibt.
Die mittlere Schicht des Tränenfilms besteht zum größten Teil aus Wasser. In dieser Schicht sind viele gelöste Substanzen wie beispielsweise Abwehrstoffe gegen Infektionen enthalten.
Ganz außen wird der Tränenfilm durch eine feine Lipidschicht bedeckt. Dabei handelt es sich um einen Fettfilm, der dafür sorgt, dass der Tränenfilm nicht verdunstet. Diesen Fettfilm bilden die Talgdrüsen der Augenlider (Maibromdrüsen).

Trockene Augen

Besteht eine Verminderung der Tränenmenge (z. B. durch einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren, die die Tränenbildung unterstützen) und/oder eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, kommt es zu einer Benetzungsstörung der Augenoberfläche. Infolge dieser Veränderungen wird das Auge nicht mehr ideal befeuchtet.

Das „trockene Auge“ (Sicca-Syndrom) macht sich beim Patienten durch Brennen, Rötung, Jucken und einem Fremdkörpergefühl bemerkbar und kann in weiterer Folge das Entstehen einer AMD begünstigen.

PROMACULA® omega

ergänzt die bewährte AREDS2-Formel um hochwertige Omega-3-Fettsäuren und ist daher das ideale Produkt zur Behandlung von AMD, wenn die Erkrankung mit „trockenen Augen“ einhergeht.

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Funktion des Kammerwinkels und der Augenlider

Der Kammerwinkel befindet sich am Übergang zwischen der Hornhaut und der Lederhaut. Dort liegt ein kleiner Kanal, über den das ständig produzierte Kammerwasser abfließen kann.

Die Augenlider dienen in erster Linie dem Schutz der Augen. Die Wimpern halten Fremdkörper fern und der bereits erwähnte Lidschlussreflex bewirkt, dass die Augen bei Gefahr so schnell wie möglich geschlossen werden. Außerdem sorgen die Augenlider für die Benetzung der Hornhaut und verhindern auf diese Weise deren Austrocknung.

Wie und wodurch die Augenbewegung möglich wird

Insgesamt gibt es für die Augenbewegung sechs unterschiedliche Augenmuskeln:
vier gerade und zwei schräge Augenmuskeln.

Kurz: Unsere Augen sind ein Meisterwerk der Natur, die aber auch sehr sensibel sind.

Nur 1 x 2 Kapseln täglich schauen auf Ihr Augenlicht.