Was ist eine AMD?

Die altersbedingte Makuladegenerationen (AMD) ist eine der häufigsten Ursachen für eine Verminderung der Sehkraft, welche derzeit nicht geheilt werden kann. PROmacula® kann allerdings ein Voranschreiten der AMD bremsen.

Wie behandelt man AMD?

Experten-Interview mit
Prof. Dr. Michael Stur

Das Krankheitsbild der altersbedingten Makuladegeneration

Generell unterscheidet man bei einer AMD zwischen einer feuchten und einer trockenen AMD.

Unter dem Begriff „Makuladegeneration“ versteht man Erkrankungen des Auges welche die Makula lutea (der Punkt des schärfsten Sehens, auch “gelber Fleck” genannt) betreffen. Bei fortschreitender Krankheit wird durch Absterben von Netzhautzellen die Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld beeinträchtigt. Eine AMD kann im schlimmsten Fall zu schweren Sehbehinderungen oder gar zur Erblindung führen.


Die trockene AMD macht ca. 80% der Fälle aus. Sie beginnt durch Ablagerungen von sogenannten Drusen (= „Zellabfälle“) und macht sich im fortgeschrittenen Stadium durch verzerrtes Sehen bemerkbar.


Bei der feuchten AMD, die Folge einer Entzündungsreaktion durch Drusen sein kann (s. trockene AMD), bilden sich unter der Netzhaut instabile Blutgefäße, die leicht zu Blutungen neigen können. Betroffene Personen sehen plötzlich verzerrt und es kommt zu einem deutlichen Verlust der Sehleistung.

Wie schützt PROmacula® ?

Die Zusammensetzung nach der AREDS2-Formulierung ist wie eine Schutzbrille, die das Auge vor oxidativem Stress schützt.

Wissenswertes über das Auge

Ins Innere des Auges gelangt das Licht durch die Hornhaut und die Pupille. Sie ist die kreisförmige Öffnung der Regenbogenhaut, der Iris. Die Pupille kann bei Bedarf der Anpassung auf die Umgebung durch die Muskelfasern in der Iris vergrößert und verkleinert werden. Die elastische Augenlinse ist hinter der Iris an Bändern aufgehängt. Diese Linsenbänder verlaufen zum ringförmigen Ziliarmuskel. Das Augeninnere ist von einem gallertartigen Glaskörper erfüllt und verleiht dem Auge dadurch seine runde und feste Form, den Augapfel.

Die Netzhaut

Der größte Teil der Netzhaut (Retina) ist mit Millionen von Sinneszellen bedeckt, jedoch konzentriert sich das Scharfsehen nur auf einen sehr kleinen Teil der Netzhautfläche, nämlich auf den so genannten “gelben Fleck” oder Makula lutea, die in etwa nur 1,5mm groß ist. Dieser “gelbe Fleck” entspricht nur etwa einem Prozent unseres rund 200 Grad umfassenden horizontalen Blickfeldes. Wir sehen also nur den bestimmten Ausschnitt scharf, den wir mit unseren beiden Augen und deren Sehachsen fixieren.

Beim Betrachten eines Gegenstandes kommt das scharfe und ruhende Bild wie folgt zustande: Die Augenmuskeln rücken uns nacheinander verschiedene Ausschnitte des fixierten Gegenstandes vor die Makula. Das Auge ruht also niemals beim Betrachten und ist immer in kleinster Bewegung. Ein Punkt wird für Sekundenbruchteile fixiert, dann springen die Muskeln mit einer ruckartigen Bewegung zum nächsten Punkt. Aus diesem Abtasten wird schließlich das Gesamtbild generiert und gespeichert.

Die Funktion der Stäbchen und Zäpfchen

Stäbchen und Zäpfchen sind die Fotorezeptoren in der Netzhaut des Auges. Mit diesen spezialisierten Zellen wird ein Lichtsignal aus der Außenwelt in ein für das Gehirn verwertbares Signal umgewandelt.

Die Zäpfchen, die das “Farbsehen” ermöglichen und vor allem in der Makula zu finden sind, sind bei ausreichender Lichtintensität aktiv und für die Kontrastunterscheidung und damit für die räumliche Auflösung verantwortlich.

Wie AMD den Verlust des Augenlichts verursacht